Donnerstag, 04. Februar 2010
Preiswerte KfW-Energiesparkredite nur bei bestimmten Banken erhältlich Für energiesparende Umbauten sind KfW-Kredite unschlagbar günstig. Da die KfW-Bank
ihre Kredite nicht selbst vergibt, ist es nicht ganz einfach, das Darlehen ohne weitere
Bedingungen zu erhalten, so ein aktuelles Ergebnis der Stiftung Warentest (Finanztest).
Die Kreditinstitute sind nicht verpflichtet, die Förderkredite zu vermitteln. Nur 10 regionale
Sparkassen sowie Sparda- und Genossenschaftsbanken vergeben KfW-Kredite ohne
Mindestbetrag auch an Neukunden. Das zeigt eine Finanztest-Umfrage unter 133 Instituten
und Vermittlern.
Bei den überregionalen Banken sind die BBBank und die Postbank am
kundenfreundlichsten. Neukunden erhalten den Kredit dort, wenn sie wenigstens 5.000
Euro bei der KfW borgen. Viele andere Geldhäuser vergeben den geförderten Kredit nur,
wenn der Hauseigentümer mindestens eine Summe von 25.000 Euro aufnimmt, so
Finanztest. Andere Banken geben das KfW-Darlehen nur mit einem zusätzlichen
Immobilienkredit ihres Hauses heraus. Außerdem verlangen immer mehr Institute, dass
der Kunde den KfW-Kredit vom ersten Euro an im Grundbuch absichert. Das kostet
Grundbuch- und Notargebühren, die sich nach der Höhe der Kreditsumme richten.
Finanziert ein Kunde z.B. die Kosten von 40.000 Euro mit einem KfW-Kredit aus dem
Programm "Energieeffizient sanieren" und seine Laufzeit beträgt zehn Jahre und der
effektive Jahreszins 1,41 Prozent, spart er laut Finanztest im Vergleich zur Hausbank, mit
einem Zinssatz von 5 Prozent, 15.063 Euro. Hauseigentümer können auch verschiedene
KfW-Kredite kombinieren. Wer sein Haus gleichzeitig instandsetzen oder altersgerecht
umbauen will, könnte zusätzlich ein günstiges Darlehen aus dem Programm "Wohnraum
modernisieren" bekommen. Wer sich auch noch für eine Solaranlage zur
Warmwasserbereitung auf dem Dach entscheidet, könnte weitere Mittel beim Bundesamt
für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bekommen.
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